3. Kanin-Hop DM

Anmeldung

Links

informative Links:

Das Forum um

im ZDRK findet man

<<<HIER>>>



mit technischer Unterstützung von:
weitere interessante Links:

Forum um Verband und Regeln
Bei Facebook: 
Kaninhop- Gemeinsam ans Ziel

Pro Kanin-Hop

wenn man einmal über den "Tellerrand" schaut

In diesem Jahr habe ich meinen Urlaub auf Fehmarn genutzt um mir einmal ein Turnier in Dänemark anzusehen. 

Im Vorfeld hatte mir schon öfter davon berichtet, was ähnlich ist wie bei uns in Deutschland, aber auch das es in vielen Bereichen Unterschiede gäbe. Es geht aber wohl nichts darüber sich selber dazu einmal ein Bild zu machen. So hatte ich mir frühzeitig auf der Homepage des dänischen Kanin-Hop Verbandes die Termine der dortigen Turniere herausgesucht. Passend war dort ein Turnier in Ringstedt (ca. 40km von Kopenhagen entfernt) ausgeschrieben. Schnell konnte ich per Mail einen Kontakt zum Turnierleiter Allen Larsen finden, der mich mit Informationen und Bilder versorgte.

 

Früh am Samstag ging es dann mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby und von dort weiter nach Ringsted.

 

 

 

Die Stadt Ringsted hat 17000 Einwohner und in der Innenstadt ist die historische St Bendts Kirche gelegen. Auf dem Rasen vor diesem imposanten Bauwerk fand nun das Turnier statt.

 

 

Ausgeschrieben waren nur zwei Wettbewerbe. Zum Einen wurde ein Parcours-Wettbewerb in der leichten und mittelschweren Klassen ausgetragen und ein Wettbewerb auf gerader Bahn für die schwere Klasse.

 

Als wir den Turnierort erreichten, war das Turnier schon im vollen Gang. Als ersten wurde der Parcours-Wettbewerb ausgetragen.

 

 

Wie auch bei unseren Turnieren sprangen viele Tiere fließend über den Parcours, während andere Tiere auch einmal eine kleine Pause einlegten. Sowohl bei der Art der Hindernisse, als auch wie der Parcours aufgebaut war, hätte dieses Turnier genauso gut in Deutschland stattfinden können.

 

Das Turnier wurde nur von de Schiedsrichterin, Heidi Otto Mønsted, gerichtet. Es lief alles sehr ruhig und harmonisch ab.

 

 

Ein Unterschied war, dass die Teams ihre beiden Durchläufe hintereinander machten, bevor das nächste Team an den Start ging. Die sehen die deutschen Regeln so nicht vor, da dort eine Pause von mindestens 10 Minuten verlangt wird. Ein weiterer Unterschied ist, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn ein Kaninchen an einem Hindernis vorbei läuft, man setzt das Tier zurück und es gibt einen zweiten Versuch das Hindernis zu überwinden, hierfür wird ein Korrekturpunkt gewertet. Ab dem 1.8.2015 haben wir dies auch in die deutschen Regeln übernommen.

Nach eine kleinen Mittagspause fand anschließen der Wettbewerb in der geraden Bahn statt. Die Bahn war in U-Form aufgebaut worden. Als „Wendepunkt“ was auf dem schmalen „U-Mittelschenkel“ nur ein niedriges Hindernis aufgebaut. Die „richtigen“ Hindernisse waren entlang der beiden langen Außenschenkel aufgebaut. Auch hier waren die Hindernisse nicht anders als bei uns. Es gab allerdings ein paar sehr interessante Formen, die man gut einmal nachbauen könnte. Das ganze Turnier machte einen sehr ruhigen und harmonischen Eindruck. Da in Dänemark alle Tiere und Turniere zentral in einer Online-Datenbank verwaltet werden, falls Dinge wie Startbuchkontrolle und Einträge in Startbücher weg. Die Meldungen geschehen über dieses Programm und die Schiedsrichter übermitteln die Ergebnisse dorthin. Auch konnte ich keinen Ehrenpreistisch sehen, wie man ihn von unseren Turnieren kennt. An erster Stelle stehen in Dänemark neben die Platzierung, spezielle „Bonus-Punkte“, die zum Aufsteigen in eine höhere Klasse benötigt werden. Während des Turnieres führe ich mit dem Turnierleiten Allen Larsen einige Gespräche, da er recht gut deutsch sprechen konnte und ansonsten ein paar englische Vokabeln weiter halfen, konnten wir uns gut verständigen. Wir haben uns prächtig verstanden. Wie auch bei uns waren es meist junge Mädchen die bei dem Wettbewerb starteten, aber auch dort gibt es einige männlich Vertreter auch aus der höheren Altersklassen waren unter den Startern. Mir hat es dort sehr viel Spaß gemacht, sehr gut kann ich mir vorstellen, auch einmal mit meinen Tieren an einem Turnier in Dänemark teilzunehmen. Ich habe an diesem Tag keine sehr großen Unterschiede zu den Turnieren in Deutschland gesehen und auch keine „unüberbrückbaren“ Gegensätze, die dänischen Startern in Deutschland Probleme machen könnten. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass grenzübergreifende Wettbewerbe mit dem dänischen Kanin-Hoppern keine Seltenheit sein müssen.

Die Resultate aus dem Turnier sind online auf http://hopregister.kaninhop.dk/resultater/R2.php?ID=1214

Kai Sander

Suchen

Werbung


 

 

Hier könnte auch

Ihre Werbung stehen!

Die nächsten Termine:

Keine Termine