3. Kanin-Hop DM

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Alle zwei Jahre wird im ZDRK die Deutsche Meisterschaft im Kanin-Hop ausgetragen.

Nach den ersten Meisterschaften 2013 im westfälischen Lemgo-Hörstmar und 2015 in Waidhaus in Bayern fanden dieses Jahr die Wettbewerbe in Bremen statt. Um die Ausrichtung hatte sich der HB3 Bremen-Ost beworben. So wurde vom 26.-30. Juli 2017 die Sporthalle des TUS Komet Arsten, Egon-Kähler-Straße 145, 28279 Bremen zum Mekka der Kanin-Hop-Sportler im ZDRK. Die Veranstaltungsleitung wurde von Gerrit und Madita Meyer übernommen, die zusammen mit den Vereinsmitgliedern des HB3 die DM organisierten und anfallenden Arbeiten übernahmen. Die großzügige Turnhalle zeigte sich als idealer Veranstaltungsort für ein solches Turnier. Für alle angereisten Kaninchen waren ausreichend Gehege aufgebaut worden, es gab ausreichend Aufwärmbahnen und die Wettbewerbsflächen konnten großzügig aufgebaut werden.

Im Vorfeld der DM hatte man sich viele Gedanken gemacht was man alle beachten müsste. Sowohl bei den vorangegangenen Deutschen Meisterschaften und der EM im vergangenen Jahr, waren doe Veranstalter durch die Zahl der Meldungen an die Grenze der zeitlichen Möglichkeiten gekommen, So wurden auch dieses Jahr die Meldungen begrenzt. Die Qualifikation über die „Bestenliste“, in der alle Tiere geführt wurden, die zumindest einen sechsten Platz auf einem Turnier bedurfte war in ersten Linie die Grundlage zum Start auf der DM. Zusätzlich hatte jeder Interessent  die Möglichkeit eines „Freistartes“ um somit auch an der DM mit einem Start teilzunehmen, selbst wenn keins seine Tiere die Qualifikationsbedingungen erfüllt hatte.  

Zum zeitlichen Ablauf wäre es bei sehr hohen Meldezahlen möglich gewesen, auf bis zu vier Turnierflächen die Wettbewerbe auszutragen. Erstmal konnten die Teilnehmer ohne große Zeitverzögerung beide Durchläufe nacheinander ablegen. Nachdem die Tiere den ersten Durchlauf hinter sich gebracht hatten konnten sie nach eine Zehnminuten-Pause, die durch einen Schiedsrichter überwacht wurde, gleich auf der anderen Bahn den zweiten Durchlauf ablegen.

Zu der DM waren 12 Schiedsrichter aus 10 Landesverbänden verpflichtet worden. Im rotierenden System wurden diese abwechselnd bei den Wettbewerben eingesetzt. Für den Fall vor Beschwerden waren Jürgen Bauer und Kai Sander als „Beschwerdekommission“ eingesetzt worden und hatten über die Turniertage glücklicherweise wenig zu tun, da die Schiedsrichterurteile keine Gründe zu Beschwerden gaben. So konnte man auch noch „nebenbei“ die Aufgabe der Turniersprecher übernehmen und die kommenden Starter aufrufen.

Es wurden die drei Wettbewerbsarten gerade Bahn, Parcours und freies Springen jeweils in allen vier Schwierigkeitsklassen ausgetragen (leichte, mittelschwere, schwere und Elite-Klasse).  69 Personen gingen mit den verschiedenen Kaninchen an den Start, darunter ca. 40 Jugendliche. 393 Starts aus 10 Landesverbänden waren in den verschiedenen Wettbewerben gemeldet worden(LV: B 4, C 4, F 1, HB 8, I 18, P 9, T 4, U 1, W 14, Z 6).

Den Teilnehmern wurde ermöglicht direkt neben der Turnhalle zu zelten und die Sanitär-Anlagen der Turnhalle zu nutzen. Die Verpflegung war bei der zur Halle gehörenden Gaststätte bestellt worden. Über das gesamte Wochenende herrschte zwischen Sportler, Ausrichtern und Funktionären eine gute Stimmung und das sportliche Miteinander stand für Alle an erster Stelle vor Titel und Platzierungen.

Neben den Wettbewerben fand bereits am Donnerstagabend ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft der Kanin-Hopper im ZDRK unter der Leitung des AG-Sprechers Max Kreyska statt. Hier waren alle anwesenden Kanin-Hop-Sportler eingeladen teilzunehmen.  Auf der Tagesordnung standen erste Gespräche rund um die DM, Diskussionen und Erfahrungsaustausch um Kanin-Hop-Turniere und der Umgang untereinander. Sowohl Max Kreyska als AG-Sprecher, als auch der ZDRK Kanin-Hop Beauftragte Kai Sander standen hier für Fragen zur Verfügung. Kai Sander berichtete hier auch über den Sachstand des geplanten Online-Programms zur Führung von Bestenliste und Statistik für Kanin-Hop. 

Der Freitag war dann der erste Turniertag, bis zum Mittag waren die meisten Starter angereist und verschiedene Schiedsrichter kontrollierten die Startbücher auf Vollständigkeit, korrekte Startberechtigung und aktuelle Impfbescheinigungen. Ab 10 Uhr fand für die Schiedsrichter eine Besprechung statt. Man teilte den Schiedsrichter die Besonderheiten beim Ablaufe der Wettbewerbe mit, anschließend gab es noch eine Meinungsaustausch zur Beurteilung der Durchläufe, damit möglichst gleichmäßig benotet wurde. Um 12 Uhr begrüßten Gerrit Meyer und Kai Sander die Wettbewerbsteilnehmer und Zuschauer und erklärten mit kurzen Worten noch einmal die wichtigsten Dinge zum Ablauf der Wettbewerbe.

In einer Schweigeminute wurde dem verstorbenen ZDRK-Präsidenten Erwin Leowsky gedacht und seine Verdienste um den ZDRK, der Kaninchenzucht und auch Kanin-Hop herausgestellt.

Von zahlreichen Kanin-Hopper war für ein Geschenk für das im Juni geborenen Kind Rune-Kjell von Gerrit und Madita Meyer gesammelt worden und dies wurde von den Wettbewerben an die Familie Meyer übergeben.

Pünktlich um 12 Uhr starteten dann die Wettbewerbe auf den beiden aufgebauten Parcours. Im Laufe des Tages gingen in den verschiedenen Schwierigkeitsklassen 148 Tiere an den Start die sich folgender Maßen aufteilten:  LK 48, MSK 47, SK 35, EK 18.  Die Wettbewerbe in L und MSK wurden wie geplant auf zwei Bahnen ausgerichtet. In der schweren und Elite-Klasse wurde der Parcours auf eine große Bahn umgebaut und die beiden Durchläufe nacheinander durchgeführt. Es dauerte bis nach 22 Uhr bis alle Starter ihre Durchläufe beendet hatten.

Für Freitagabend hatte ZDRK Kanin-Hop-Beauftragter Kai Sander die Ansprechpartner der einzelnen Landesverbände zu einem Treffen eingeladen. Dies konnte somit erst gegen 22.30 Uhr beginnen und dauerte bis nach Mitternacht.  Kai Sander wies hier über die Änderungen den in Bestimmungen hin und berichtete über Vorkommnisse in der vergangenen Zeit.  Es wurde angeregt, dass man Schulungsunterlagen austauschen sollte, damit nicht jeder Ansprechpartner selber Schulungsunterlagen erstellen müsse. Des Weiteren wurde aus der Versammlung angeregt, dass der ZDRK Beauftragte und Liste der Schulungsbesuche kontrollieren solle und ihm auch die geplante Schulungsthemen mitgeteilt werden sollten. Man kam auch überein, dass es wohl zu spät ist eine solche Versammlung nach einem langen Turniertag zu machen. Da in der nächsten Zeit einige Dinge auf dem Plan stehen, die ausführliche Gespräche bedürfen, regte man an im Frühjahr sich für eine Tagung zu treffen.

Der Samstag begann dann mit den Wettbewerben in der geraden Bahn und dem „Freien Springen“ . Hier wurden abwechselnd beide Wettbewerbsarten auf der gleichen Bahn ausgeführt, bevor zur nächsten Schwierigkeitsklasse umgebaut wurde. Für die gerade Bahn waren 180 Starts gemeldet worden (LK 83, MSK 54, SK 28, EK 15), für das freie Springen waren es 64 Starts (LK 20, MSK 23, SK 14, EK 7). Auch an diesen Tag liefen die Wettbewerbe harmonisch und problemlos. Besonders im freien Springen konnte man sehen, wie gut sich Kanin-Hop in den vergangenen Jahren weiter entwickelt hat. Es kam nur zu wenigen Disqualifikationen, weil Tiere an Hindernissen vorbei liefen. Die Tiere mussten nur sehr selten gestoppt werden und man sah ein sehr positives Bild wie der Großteil der Tiere von allein die Hindernisse überwanden.

An beiden Wettbewerbstagen gab es wenig Kritik der zehn amtierenden Schiedsrichter an Starter. Kaum jemand zog an den Leinen oder berührte seine Tiere unangemessen, um sie zum Weiterlaufen zu animieren.

Am Sonntagvormittag fanden die Festreden zur DM und die Siegerehrung statt. Hier war Ehrenpräsident Peter Mickmann kurzfristig in Vertretung für den verstorbenen ZDRK-Präsident Erwin Leowsky erschienen. Im Rahmen seiner Grußworte  wurde noch einmal dem verstorbenen Erwin Leowsky gedacht.  Peter Mickmann lob die positive Entwicklung im Bereich von Kanin-Hop und wies auf die seine Öffentlichkeitswirkung für den ZDRK hin. Für die Jugendabteilung des ZDRK nahm die stellvertretende Abteilungsleiterin Sylvia Riedel teil, sie war bereits als Schiedsrichterin alle Tage zugegen gewesen und lobte das gute Miteinander der Teilnehmer. Für den Landesverband Bremen war der erste Vorsitzender Dieter Rosenau erschienen und begrüßte die Teilnehmer. Im Namen aller Teilnehmer wurde von Rike Daetz die gute Arbeit der Familie Mayer gelobt, Wolfgang Meyer lobte die Leistung der Schiedsrichter. Für die „beste Leinenführung“ bekam Eske Hahnbück vom I52 Norden eine Freikarte für den Freizeitpark Tipsdril.  Die Familie Paul vom W147 Hörstmar erhielt für ihre tolle Hilfe beim Stangenaufbau ein Hindernis, dass vom PfälzerHopperShop gesponsert wurde.

 

Da bis zur Siegerehrung alle Ergebnisse geheim gehalten wurden, wusste kaum jemand, ob er eien Titel errungen hatte und wurde dies erst nun gewahr.

Für alle Kanin-Hopper war es ein schönes und unvergessliches Wochenende in Bremen. Man hatte gemeinsam viel Spaß und half sich bei allen anstehenden Arbeiten. An allen Tagen fanden sich schnell Teilnehmer die freiwillig die Stangen aufbauten, bei der Startbuchkontrolle halfen und auch am Samstagabend wurde gemeinsam in Windeseile die gesamte Turnierbahn abgebaut. Wohl jeder Teilnehmer schien „dabei sein ist alles“ an erster Stelle gesehen zu haben.

Nun freuen sich wohl alle auf ein Wiedersehen bei der DM2019. Erste Überlegungen, dass diese Veranstaltung in Württemberg stattfinden könnte, laufen bereits.

Folgende Platzierungen sind errungen worden:

Plätze 1 bis 3

Deutsche Meisterschaft im Kanin-Hop in Bremen 2017

 

Gerade Bahn LK

  

1

Rainbows Bruno Banani

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

2

Duc d'Orleans

Stefanie Czezor-Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

3

Sandor

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

       

Gerade Bahn MSK

  

1

BS Summerlove of Destiny

Ronja Engelhardt

HB 3 Bremen-Ost

2

Rainbows Winnih Puh

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

3

Da Vinci's La Belle

Bianca Kreyska

Z 303 Oeffingen

       
       
       

Gerade Bahn SK

  

1

Bjorkvangs Tamaki

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

2

Palatinas Kir Royal

Lena Illenseer

P 25 Eppenbrunn

3

Leica's Escada

Max Benjamin Kreyska

Z 303 Oeffingen

       

Gerade Bahn EK

  

1

Noobyfits Only the Brave

Sara Zürch

T 108 Langenwetzendorf

2

Noobyfits Rani

Sara Zürch

T 108 Langenwetzendorf

3

Noobyfits Leo Minor

Sara Zürch

T 108 Langenwetzendorf

       

Freies Springen LK

 

1

Romera

Nico Leber

C 49 Fahrnau

2

Ninjo

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

3

Rainbows Break the Rules

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

       

Freies Springen MSK

  

1

Rainbows Evil Two Face

Verina Liß

B 475 Zierndorf

2

Bjorkvangs Just One Kiss

Marie-Kristin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

3

Molly

Lynn Viebrock

F 158 Bremervörde

       

Freies Springen SK

  

1

Scoby Doo

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

2

Rainbows Walk of Fame

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

3

Nordalas Holiday Junction

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

       

Freies Springen EK

  

1

Sunflower aus dem Graben

Megan Lange

Z 1

2

Enzonis Silver Pearl

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

3

Rainbows Innfinity

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

       

Parcours LK

  

1

Sarottistar Brouny

Kathrin Fuchs

T 215 Wutha-Farnroda

2

Vangs Dr. O'Malley

Marie-Kristin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

3

Rainbows Bruno Banani

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

       

Parcours MSK

  

1

Rainbows All of Me

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

2

Bjorkvangs Just One Kiss

Marie-Kristin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

3

Rainbows Silver Moments

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

       

Parcours SK

  

1

Bjorkvangs Tamaki

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

2

Leica's Escada

Max Benjamin Kreyska

Z 303

3

Scooby Doo

Lena Heindl

B 475 Zierndorf

       

Parcours EK

  

1

Noobyfits Rani

Sara Zürch

T 108 Langenwetzendorf

2

Noobyfits Only the Brave

Sara Zürch

T 108 Langenwetzendorf

3

Daiki Chico

Anne-Kathrin Bauer

P 33 Lachem-Speyerdorf

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(c)2017  Text: Kai Sander Bilder:Rike Daetz (Siegerehrung) und Kai Sander (Turnier)

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